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Gudrun Großer-Göbel

 
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Ein Feuerwerk von Farben und Klängen  (Eckernförder Zeitung, 28. Oktober 2005)
Nachzehn Jahren sind die Renovierungsarbeiten im Herrenhaus Borghorst abgeschlossen. Das historische Gemäuer erstrahlt in neuem Glanz, das feiert Hausherrin Caroline Hatlapa mit einer Kombination von Ausstellung und Konzert.
Gudrun Großer-Göbel und Caroline Hatlapa Die farbenfrohen Bilder von Gudrun Großer-Göbel (li) spiegeln nicht nur ihre eigene Lebensfreude wieder, auch Borghorsts Hausherrin Caroline Hatlapa findet sich darin wieder.

(Foto: Reinhart)

Ein Feuerwerk von Farben ist das Bild, das in der Eingangshalle neben dem Kamin den Blick auf sich zieht. Rot und orange in vielen Nuancen, dazwischen alle Farben des Regenbogens, stellt es "Menschen dieser Welt" dar - abstrakt, aber warm und bunt. Dabei vermittelt es durch seine Plastizität und Vielfalt die Lebendigkeit von Gudrun Großer-Göbel.
"Rot und Gelb sind meine Lieblingsfarben", sagt die 61-jährige Malerin, die an diesem Wochenende mit einer Ausstellung zur Feier anlässlich des Abschlusses der zehnjährigen Renovierungsarbeiten im Herrenhaus Borghorst beiträgt. Energie und Lebensfreude, die sich in der Farbwahl ausdrückt, findet sich in vielen der Bilder von "3G", wie sie sich auch nennt, wieder, oft sind es florale Motive. In anderen Bildern wirken maritime Blautöne beruhigend. Segelboote, Fische und Wellen malt Gudrun Großer-Göbel immer wieder. In diesen Bildern findet man die nordischen Ursprünge der Malerin, die in Pommern geboren und in Schleswig-Holstein aufgewachsen ist. Durch ihr Elternhaus in Süderbrarup hat sie den Kontakt zum nördlichsten Bundesland nie verloren, doch nun stellt die seit den 60ern in Düsseldorf lebende Künstlerin erstmals in Schleswig-Holstein aus.
Rund 50 Bilder zeigt sie am Sonnabend und Sonntag, 
jeweils von 11 bis 18 Uhr in den Räumen des historischen Herrenhauses. Zu den "Menschen dieser Welt", die sich im gastlichen Borghorster Haus immer wieder einfinden, gehört an diesem Wochenende auch der Pianist Mark Karsai. Der 24-jährige Musiker gewann bedeutende Musikpreise und vertrat auf dem EU-Galakonzert zum Beitritt der zehn neuen Länder im Mai 2004 sein Heimatland Ungarn. Eine brillante Technik, die die Menschen die Hektik des Alltags vergessen lässt, wird ihm nachgesagt.
In Borghorst spielt Karsai Chopin, Liszt und Schubert. Mit den drei Komponisten des 19. Jahrhunderts steht er zeitlich zwischen den optischen Eindrücken, die den Besucher der Jubiläumsveranstaltung erwarten. Die modernen Werke von Gudrun Großer-Göbel hängen in Räumen, die im 18. Jahrhundert vom norddeutschen Barock geprägt wurden, deren Pracht Eigentümerin Caroline Hatlapa in der vergangenen Dekade restauriert hat. Der aus dem Jahr 1742 stammende, reich verzierte Gartensaal wird am Sonntag ebenfalls zu besichtigen sein. Die Konzerte finden am Sonnabend und Sonntag jeweils um 12.30 und 16 Uhr statt. Im Eintrittspreis von 4 Euro ist ein Glas Prosecco inklusive.
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